Der Unterschied zwischen trockener und dehydrierter Haut

Aktualisiert: März 19

Während dehydrierte Haut oft mit trockener Haut verwechselt wird, sind diese tatsächlich sehr unterschiedlich und müssen als solche behandelt werden. Die grundlegende Unterscheidung besteht darin, dass trockene Haut ein "Typ" ist, der durch einen Mangel an Ölproduktion verursacht wird, während dehydrierte Haut ein "Zustand" ist, der durch einen Mangel an Wasser in der Epidermis

verursacht wird.

Beide Häute können unangenehm und problematisch sein, aber das Verstehen jedes Einzelnen hilft, das richtige Rezept für die Hautpflege zu finden.


Eine Schlüsselkomponente bei der Bestimmung, ob die Haut trocken oder dehydriert ist, ist die Qualität des Hydrolipid-Mantels. Der Hydrolipid-Mantel besteht aus Talg (Öl), Schweiß und Wasser. Es dient als Schutzschicht zwischen der Haut und der Außenwelt. Eine seiner Hauptaufgaben ist es, das Wasser zurückzuhalten. Ohne diesen Schutzfilm verdunstet das Wasser viel schneller. Dieser Wasserverlust wird auch als transepidermaler Wasserverlust oder TEWL bezeichnet.


Behandlung der trockenen Haut

Bei trockener Haut hat der Hydrolipid-Mantel seine Funktion leider nicht erfüllt. Es gibt mehr Wasserverdunstung und nicht genug Lipide in der Epidermis, um Feuchtigkeit aufzunehmen und eine starke Schutzbarriere vor schädlichen äußeren Faktoren aufzubauen.


Trockene Haut wird meistens geerbt. Bei trockener Haut sind die Poren sehr fein und unauffällig. Die trockenen Häute haben oft wunderschönen, porzellanartigen Teint, der sich jedoch unangenehm anfühlen kann, besonders nach der Reinigung. Um trockene Haut optimal zu behandeln, ist es wichtig, den pH-Wert der Haut auszugleichen und ein angenehmes Gefühl zu schaffen. Dies kann durch sanfte cremige, milchige oder ölbasierte Reinigungsmittel, feuchtigkeitsspendende Toner sowie ölbasierte Seren und Feuchtigkeitscremes unterstützt werden.


Typische Merkmale:

- Feine Poren

- Spannung

- Empfindlichkeit und Rötung

- Matter Teint

- Feine Linien und Fältchen treten recht früh auf

- Raue und oft schuppige Beschaffenheit


Feuchtigkeitsspendende Nahrung komm der Haut auch zu gute. Nahrungsmittel wie gute Öle, Omega 3 Fettsäuren, Nüsse, Leinsamen, Avocado sowie Fischöle sollten Sie in Ihre Speisekarte aufnehmen.


Behandlung der dehydrierten Haut

Dehydrierte Haut hat immer noch ihren Hydrolipid-Mantel bestehen, jedoch fehlt ihr das Wasser. Wenn die Haut dehydriert ist, bildet sich mehr Talg (Öl), um die fehlende Feuchtigkeit auszugleichen. Dies kann zu rauer Textur, Juckreiz, Schuppenbildung, Rötung, Ausbrüchen und trockenen Stellen führen. Es gibt verschiedene Faktoren, die zu einer Austrocknung der Haut führen

können, einschließlich Wetter, Heizungsluft, Lebensstil, Verwendung falscher Produkte und Ernährung.


Unsere Aufgabe besteht hauptsächlich darin, der Haut sowohl topisch als auch intern Wasser zuzuführen. Pflegeprodukte mit Hyaluronsäure, die das 1000-fache ihres Gewichts an Wasser aufnehmen können sind für eine dehydrierte Haut ein MUSS.


Verwenden Sie einen Luftbefeuchter, der in den kalten Wintermonaten die Trocknungseffekte von Heizkörpern und die geringere Luftfeuchtigkeit unterstützt.


Vermeiden Sie bitte so gut es geht salzige Lebensmittel, die die Haut austrocknen, und fügen Sie Lebensmittel hinzu, die reich an Wasser, Fettsäuren und Vitamin E sind.


Wassermelone, Kokosmilch und Gurke enthalten viel Wasser. Avocados, Leinsamen und Walnüsse liefern Ihrer Haut gute Öle. Trinken Sie bitte ausreichend Wasser, mindestens 2 Liter, am Tag. Kräuter-Tees sind auch großartig!


Typische Merkmale:

- Spannung

- Verlust der Elastizität

- Juckreiz

- Schuppen-Bildung

- Rötung

- Feine Linien und Falten